Vom Daily-Talk zur Abendshow, Tops und Flops und ihre neue Liebe. Alles über Fernsehfrau Arabella.

Exklusiv: So hat alles angefangen – die Karriere, die Familie, die Männer; das Leben der TV-Lady.


Auf Starsuche in Österreich und der Schweiz
Im November 2002 kehrte Arabella nach neun Jahren wieder zum ORF zurück. Mit der österreichischen Talentsuche «Starmania» wurde ihr Wunsch nach einer grossen Abendshow endlich erfüllt. Nach dem grossen Erfolg folgte ein Jahr darauf die zweite Staffel unter dem Namen «Starmania – Die neue Generation». Wieder bei ProSieben, moderierte Arabella das Finale von «Popstars – das Duell» und machte von Herbst 2003 bis Februar 2004 einen Abstecher zum SF Schweizer Fernsehen. Dort sass sie neben Musiker Chris von Rohr und Universal-Schweiz-Boss Ivo Sacchi jede Woche in der Jury der Castingshow «MusicStar».

Nachdem Arabella mit «Starmania» bewisen hatte, dass sie auch am Abend brillieren kann, erhielt sie von den ProSieben-Chefs im Februar 2004 eine neue Show: «Comeback – Die grosse Chance». Darin kämpften ehemalige Musikstars wie Haddaway, Emilia oder Coolio um das Comeback des Jahres. Nach einem eher harzigen Start steigen die Quoten der Montagabendshow allmählich an, bis Chris Norman als Sieger feststand. Ebenfalls im Februar moderierte Arabella zusammen mit Alfons Haider bereits zum zweiten Mal die Übertragung des Wiener Opernballs. Dabei führte sie kompetent und souverän durch den Top-Event Österreichs.

Arabella ein Workaholic?
In den letzten Monaten pendelte Kiesbauer aus beruflichen Gründen zwischen München, Wien, Zürich und Köln hin und her. Der Grund für die vielen TV-Aktivitäten war die Trennung ihres Partners Fred Schuler im Herbst 2003. «In einer Situation, in der sich andere Frauen die Haare schneiden oder einfärben lassen oder ganz viele Schuhe kaufen, brauchte ich einen Tapetenwechsel», erklärte sie der «SZ». Mit Schuler, der als Kameramann beim österreichischen Privatfernsehsender ATVplus arbeitet, war Arabella sieben Jahre zusammen. Eine neue Liebe liess jedoch nicht lange auf sich warten: Ende Dezember verliebte sie sich in den vier Jahre jüngeren Florens Eblinger. Der Geschäftsführer einer Internet-Stellenbörse suchte für einen Anlass eine Moderatorin. Dabei fiel seine Wahl auf Arabella, worauf beide merkten, dass ihr Interesse über das Berufliche hinausging. Obwohl es keine Liebe auf den ersten Blick gewesen sei (Arabella: «Zuerst dachte ich: So ein typischer Business-Typ im Anzug»), spürten beide gemäss «Bild-Zeitung» dieses untrügliche Kribbeln. Im Dezember 2004 war dann die Hochzeit im kleinen Freundeskreis angesagt.

Findet die engagierte Talkerin einmal Zeit für sich, lässt sie sich musikalisch vom souligen Seal über Falco bis hin zu Nickelback verwöhnen. Die zweifache Buchautorin (siehe Star-Galerie) hat kurzzeitig auch selbst gesungen und die CD «Arabella Night Soul» veröffentlicht. Diese Ambitionen will sie aber nicht weiter verfolgen.

Ausgetalkt nach 10 Jahren: Arabella und ProSieben trennen sich
Das zehnjährige «Arabella»-Jubiläum im Juni 2004 bedeutete gleichzeitig auch das Aus für die älteste Daily-Talkshow Deutschlands. Und obwohl ProSieben ab Herbst die neue Laienspiel-Show «Arabella – Das Geständnis» geplant hatte, trennte man sich von der Moderatorin aufgrund «unterschiedlicher Vorstellungen über die Entwicklung des geplanten einstündigen Formats.» Die Trennung sei unvermeidbar gewesen, erklärte ProSieben-Geschäftsführer Dejan Jocic. Im Vorfeld wurde bereits über die Absetzung der Österreicherin gemunkelt, weil sie über das deutsche Fernsehen gelästert hatte. Es werde «quotenbringende Scheisse» produziert, so Arabella gegenüber der «Bild-Zeitung». Nach «Starmania» präsentierte die Moderatorin im ORF die «Austro-Pop-Show», die Gala «Merci Jury» zum 50-Jahr-Jubiläum des Eurovision Song Contests und führte wie in den letzten Jahren durch den Wiener Opernball. Ausserdem gehörte Arabella 2005 zu den Kandidaten der ORF-Show «Dancing Stars», bei der sie jedoch nach der zweiten Runde abgewählt wurde.

Zurück in Österreich
Nach anderthalb Jahren Pause im deutschen Fernsehen startete Arabella im Januar 2006 die wöchentliche Talkshow «Arabella Kiesbauer» auf dem Nachrichtensender N24. Jeweils dienstags diskutierte sie mit zwei Gästen über ein aktuelles Thema der Woche. Nach einem Jahr war jedoch Schluss und ihre ehemalige Nachmittags-Konkurrentin Bärbel Schäfer erbte Arabellas Sendeplatz. Nach der Trennung ihres langjährigen Managers Christian Seidel ist Kiesbauer wieder vermehrt im ORF zu sehen, wo sie unter anderem eine weitere Staffel der Castingshow «Starmania» präsentiert.
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N24: «Arabella Kiesbauer»
Arabella und Florens
ProSieben: «Comeback»
ProSieben: «Arabella»
SF: «MusicStar»
ORF: «Starmania»
Arabella im TV
Buchautorin Arabella

Geburtsdatum 8. 4. 1969
Beruf Moderatorin
Zivilstand verheiratet
Wohnort München/Wien

Als Cosima Arabella-Asereba Kiesbauer in Wien geboren, wuchs Arabella bei ihrer Grossmutter auf. Nach der elterlichen Trennung ging ihr Vater in die USA, die Mutter nach Berlin. Arabella studierte nach dem Abitur am Lycée Francais in Wien anschliessend Publizistik und Theaterwissenschaften. 1988 wurde sie in einer Bar für das ORF-Jugendmagazin «X-Large» entdeckt. Es folgte die 3sat-Städteserie «Inter-City», worauf Arabella 1991 bei ProSieben landete. Dort startete sie als Programmansagerin und moderierte das Magazin «Rund um Hollywood». 1994 begann die Daily-Talkshow «Arabella», welche sie zehn Jahre lang moderierte. Es folgten «Arabella Night» (1996/1997), «Arabella Help!» (1996), «Venus und Mars» (alle ProSieben), vier Staffeln «Starmania» (ORF, 2003/2004/2006/2008), «MusicStar» wo Arabella als Jurymitglied amtete (SF, 2004), «Comeback» (ProSieben, 2004), die «Austro Pop-Show» (ORF, 2004), der Wiener Opernball (ORF, seit 2002) und die wöchentliche Talkshow «Arabella Kiesbauer» (N24, 2006). Die zweifache Buchautorin, die sich 1995 für den «Playboy» ablichten liess, lebt in München und Wien. Privat: Arabella ist mit Florens Eblinger verheiratet und ist seit 1. Dezember 2007 stolze Mutter von Tochter Nika. Arabella im Web.